DATEV

Qualität sichern mit modernen Prüfwerkzeugen


Mag. Dr. Leopold Kraßnig

Mag. Dr. Leopold Kraßnig
  

Die Klagenfurter Alpen Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH ist für den Peer Review gerüstet.

"Software wird kleine und mittelständische Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dabei unterstützen, die rechtlichen Anforderungen an die Qualitätssicherung zu erfüllen", sagt Mag. Dr. Leopold Kraßnig, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, ger. zert. Sachverständiger, Geschäftsführer und Gesellschafter der Alpen Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH aus Klagenfurt. Damit sei die Frage, warum eine mittelständische Wirtschaftsprüfungsgesellschaft heute den Schritt weg vom klassischen Audit hin zur digitalen Prüfung gehen sollte, eigentlich schon beantwortet.

2010 wird der Peer Review in Österreich verpflichtend. Das bedeutet, dass sich alle Wirtschaftsprüfungsgesellschaften einer Prüfung durch einen von unabhängiger Seite bestellten Berufskollegen stellen müssen. Dieser beurteilt, ob einerseits die Qualität der Prüfung und andererseits die Organisation der Kanzlei den staatlichen Kriterien standhalten.

Bis vor drei Jahren prüften die Mitarbeiter der Alpen Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH noch klassisch nach den umfangreichen Checklisten aus dem Moore Stephens Netzwerk, dem die Kanzlei angehört. Dabei setzte jeder Mitarbeiter nach bestem Wissen und Gewissen seine individuellen Schwerpunkte. Heute dagegen sichert die Software DATEV Abschlussprüfung, dass die Mitarbeiter alle erforderlichen Schritte durchgeführt haben. "Zumindest bei der Sicherung der Qualität im auftragsbezogenen Bereich, bei der Prüfung selbst, hilft die Software also schon einmal ungemein", berichtet Mag. Dr. Leopold Kraßnig.

Mehr Effizienz in der Prüfungsaufsicht

Dabei sei es gar nicht allein die gesetzliche Notwendigkeit gewesen, die ihn dazu bewogen habe, eine moderne Prüfsoftware einzuführen. Die Alpen Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH besteht seit 2000 und ist in den vergangenen 6 Jahren rasch gewachsen. Mittlerweile gehören 14 qualifizierte Mitarbeiter zum Klagenfurter Büro. Sie alle zu führen, obliegt Mag. Dr. Leopold Kraßnig allein. Er weiß: "Üblich ist eine Führungsspanne von 8 bis 10 Mitarbeitern pro Chef. 14 können es bei mir nur deshalb sein, weil die Prüfungsaufsicht durch die Software viel effizienter ist."

Seine 6 Prüfer liefern ihm heute Berichte, deren Struktur absolut einheitlich ist. Durch den identischen Aufbau lassen sie sich viel eingehender und umfassender nachvollziehen als zuvor. Mag. Dr. Leopold Kraßnig gibt gerne zu: "Früher habe ich viel oberflächlicher geprüft." Und nicht nur die Tiefe der Nachschau, auch der Komfort der Prüfungsaufsicht habe sich verändert. "Ich muss nicht mehr lange suchen, wo einer meiner Prüfer vielleicht bestimmte Urteile hingeschrieben hat - sie stehen jetzt immer an derselben Stelle", so der Geschäftsführer.

Zeiteinsatz birngt sofort einheitliche Qualität

Der erstmalige Einsatz einer Prüfungssoftware bedeute erst einmal eine Menge zusätzlicher Arbeit. Die zeitlichen Vorteile zahlten sich erst mit den Jahren aus. Wenn Mitarbeiter heute ein Prüfungsmandat in DATEV Abschlussprüfung neu anlegen, müssen sie zunächst Konten einrichten und überführen. Der Mehraufwand sei ziemlich genau kalkulierbar und lasse sich im Vergleich zur händischen Vorgehensweise auf 30 bis 50 Prozent beziffern.

Dafür ist die Qualität der Prüfung vom ersten Tag an einheitlich - unabhängig von verschiedenen Mitarbeitern. Die Alpen Adria hat den Test gemacht und sich bereits im vergangenen Jahr einem freiwilligen Peer Review des Instituts der Wirtschaftsprüfer unterzogen. Unter den im Rahmen der Stichprobe durchleuchteten Fällen war auch ein größeres Mandat, das digital geprüft worden war. Das Ergebnis war durchweg positiv, und das Testat wurde ohne Beanstandung erteilt.

Gesamte Gruppe setzt auf DATEV

Die Alpen Adria gehört zum Verbund Moore Stephens. Das Netzwerk zählt weltweit über 330 unabhängige Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirmen in 90 Ländern und gehört damit zu den Top Ten der Branche. In Österreich setzen neben Mag. Dr. Leopold Kraßnigs Kanzlei fünf Gesellschaften auf DATEV Abschlussprüfung. Dadurch können Kollegen aus verschiedenen Kanzleien in Wien, Graz und Klagenfurt über eine einheitliche Plattform bei Prüfungsmandaten zusammenwirken.

In der Praxis läuft das so genannte Joint Audit so ab, dass zum Beispiel drei Prüfer von drei verschiedenen Standorten aus über die Telefonleitung des Klienten auf den Server der Alpen Adria zugreifen. Dort geben sie alle Änderungen einheitlich an einer Stelle ein, und sofort sind diese Eingaben für alle Beteiligten als aktueller Datenbestand verfügbar. Manchmal verwenden die Prüfer auch einen Laptop als Server und vernetzen sich damit quer durchs östliche Österreich.

Den Mitarbeitern mache diese innovative, überörtliche Arbeitsweise Spaß. Sie spürten den "Modernitätsvorsprung ihres Unternehmens", wie Mag. Dr. Leopold Kraßnig sagt. Denn eigentlich sei man in Klagenfurt ja in der Provinz. Natürlich seien die Mitarbeiter nicht von Anfang an begeistert gewesen. "Wie bei jeder Veränderung muss der Chef vorangehen, auch wenn die Mitarbeiter anfangs gestöhnt haben", erinnert sich der Geschäftsführer.

Steuerberatung und Abschluss mit DATEV voll integriert

Die Alpen Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH ist keineswegs ein reines Prüfungsunternehmen. Etwa 55 Prozent des Umsatzes stammen aus der Wirtschaftsprüfung. Der Rest setzt sich aus Steuer- und Wirtschaftsberatung sowie Buchhaltung zusammen. Dieses Profil benötige laut Mag. Dr. Leopold Kraßnig eine Prüfungssoftware, die aus dem selben Haus stammt wie sein Rechnungswesen und seine Steuerprogramme. Auf dem österreichischen Markt gab es zum Zeitpunkt der Umstellung nur einen Komplettanbieter: die DATEV.

Allerdings sei es nicht nur diese Tatsache gewesen, die ihn DATEV wählen ließ, wie Mag. Dr. Leopold Kraßnig betont. Damit eine Prüfungssoftware für alle Mandate einer Kanzlei einsetzbar sei, müsse sie so flexibel sein, dass sie nicht nur einen Maximalrahmen an Routinen abdecke, sondern auch praxisbezogene Modifizierungen erlaube. DATEV Abschlussprüfung liegt inzwischen in der dritten Version vor. Das System gestatte viele individuelle Eingriffe, und der Fragenkatalog lasse sich so flexibel an das jeweilige Mandat anpassen. "Die DATEV-Lösung ist hier voll ausgereift. Deshalb kann ich Kollegen guten Gewissens sagen, dass sie jetzt einsteigen können, ohne Deppensteuer zu zahlen", sagt Mag. Dr. Leopold Kraßnig.

Auch kleinere Unternehmen lassen sich mit DATEV Abschlussprüfung in einem für sie angepassten Rahmen und Umfang digital prüfen. Neben großen Stiftungen, Energie- und Medienunternehmen gehören auch sie zum Klientel der Alpen Adria. Von der neuerdings digitalen Prüfung ihrer Bilanzen spürten sie kaum etwas. Außer, dass die Nachfrage nach Telefonleitungen und Internetzugängen jedes Mal steige, wenn der Prüfer im Haus sei.

Über die Person

Nach Abschluss des Betriebswirtschafts-Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien war Mag. Dr. Kraßnig 20 Jahre lang bei einem österreichweit tätigen Beratungsunternehmen als Geschäftsführer tätig. Als Geschäftsführer der Moore Stephens Alpen-Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH ist er als verantwortlicher Wirtschaftsprüfer hauptsächlich in der Wirtschaftsprüfung tätig. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Unternehmensberatung. Mag. Dr. Kraßnig ist in der Liste des Landesgerichts Klagenfurt als gerichtlich zertifizierter Sachverständiger eingetragen und ist als Qualitätsprüfer gemäß A-QSG tätig.
 



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