DATEV

KWT Projekt: Digitaler Workflow

23.12.2015

 

Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder gibt durch ihr Projekt "Digitaler Workflow" Einblicke in den Umstellungsprozess von diversen Kanzleien und deren unterschiedlicher Herangehensweise und Verständnis von digitalisierten Buchhaltungsabläufen. Ein erster Bericht in der KWT update 4/2015 stellt drei der Teilnehmer näher vor:


Artikelauszug KWT update 4/2015

„Digitalisierung ist ein Instrument, nicht das Ziel“
Zeitersparnis, höhere Effizienz in der Kanzlei und beim Klienten, harmonischere Prozesse und damit besseres Verständnis der Mitarbeiter für die Arbeit der anderen. Das sind Ziele, die Teilnehmer am Projekt „Digitaler Workflow“ definieren. Wir stellen Ihnen heute drei Teilnehmer vor.

Interrevision
Dieter Derntl und sein Team entschieden sich 2008 für die schrittweise Umstellung auf eine papierarme Kanzlei. Softwarepartner ist seither DATEV. Papierarm heißt, dass im Wesentlichen alles elektronisch erfasst wird, die Dokumente aber für die Bearbeitung ausgedruckt werden dürfen, wenn das dem Mitarbeiter lieber ist. Dieser hat aber dafür zu sorgen, dass die Veränderungen wieder im System erfasst werden, beispielsweise durch das Scannen des bearbeiteten Papiers.

90% digitale Verarbeitung
Papierarm heißt aber auch, dass nicht um jeden Preis alles elektronisch ablaufen muss. Derntl: „Wir waren da nie extrem. Wo die digitale Verarbeitung möglich ist und Sinn ergibt, setzen wir darauf. Aber die letzten 10% sind oft zu aufwändig.“ In der eigenen Buchhaltung hält die Interrevision derzeit bei rund 90%. In der Lohnverrechnung sollte der Output möglichst vollständig elektronisch erfolgen.

Das KWT-Projekt sieht Derntl als willkommenen Anstoß, die Digitalisierung der Kanzlei weiter voranzutreiben. „Man muss sich immer wieder selber motivieren. Die Digitalisierung ist ja keine einmalige Umstellung, sondern ein andauernder Prozess.“ Als Ziel formuliert Derntl die möglichst harmonische und damit effiziente Gestaltung der Prozesse. Dadurch wachse auch das Verständnis zwischen den Abteilungen. Der monetäre Aspekt müsse nicht unbedingt im Vordergrund stehen.

Eine qualifiziertere Arbeit ist möglich Zu vernachlässigen sei dieser Aspekt der Digitalisierung aber auch nicht. Vor zehn Jahren habe sich die Kanzlei ernsthaft die Frage gestellt, ob sich die Buchhaltung überhaupt noch auszahle oder mangels Ertragskraft nicht besser zugesperrt werde. Derntl: „Davon kann heute keine Rede mehr sein.“ Dank der Automatisierung werde hier wieder Geld verdient und durch die Automatisierung könne den Klienten eine Reihe von Zusatzleistungen angeboten werden, die gute Deckungsbeiträge liefern. Derntl: „Das macht auch die Mitarbeiter stolz. Es ist eine höher qualifizierte Arbeit und wir sorgen über ein Prämiensystem dafür, dass der einzelne Mitarbeiter davon auch profitiert.“

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