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EU-News: Vereinfachung der MwSt-Erhebung bei Zollabwicklungen

16.07.2010

13.07.2010: Die EU-Kommission, GD Steuern und Zollunion, hat eine Konsultation eingeleitet, welche die Erhebung der Mehrwertsteuer (MwSt) im Rahmen der Zollabwicklung vereinfacht. Sie dauert bis zum 31.10.2010.

Hintergrund ist der derzeit durch unterschiedliche Regelungen für Zollabgaben und MwSt entstehende Verwaltungsaufwand: Nach dem modernisierten Zollkodex kann ein Importeur (nach Genehmigung) seine Zollanmeldung und Abgabenentrichtung bei der Zollbehörde vornehmen, die für den Ort zuständig ist, an dem er ansässig ist. Dies gilt unabhängig davon, woher die Waren physisch eingeführt werden. Demgegenüber ist die MwSt - entsprechend der MwSt-Richtlinie 2006/112/EG - in dem Mitgliedstaat zu entrichten, in den die Waren tatsächlich eingeführt werden.

Die EU-Kommission, die zur Verringerung des Verwaltungsaufwands eine Änderung der MwSt-Vorschriften erwägt, möchte mit der Konsultation die Ansichten der Wirtschaft zu verschiedenen Möglichkeiten für die Anpassung der MwSt-Erhebung einholen.

Quelle: DATEV eG Informationsbüro Brüssel

Weitere Informationen

 Konsultationspapier zur Vereinfachung der MwSt-Erhebung bei Zollabwicklungen (PDF-Datei, 24,3 KB)

 Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28.11.2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (PDF-Datei, 504 KB)


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